Freitag, 20. Januar 2017

Globales Positionierungssystem

Ich glaube wir sind uns nicht voll bewußt, wie abhängig wir mittlerweile vom GPS sind. Für Amateurfunk-Zwecke ist das nicht schlimm, aber für den Behördenfunk finde ich diese Abhängigkeit bedenklich. Auch andere, alltägliche, Dienste kommen ohne GPS nicht mehr aus. 

Aber GPS ist kein garantierter Dienst, bei wem will man sich beschwerden, wenn der Dienst ausfällt?




Donnerstag, 12. Januar 2017

Keine Langweile auf der Langwelle (Teil1)

Anlässlich der Weihnachtswünsche von SAQ Grimeton/Schweden am 24.Dezember 2016 auf 17,2 kHz habe ich folgenden Versuch aufgebaut in der Hoffnung einen Hörbericht aus meiner Heimatstadt Bozen zu bekommen. 

Viele Längstwellenhörer empfangen die Signale direkt mit der PC Soundkarte und da dachte ich mir, dass mit etwas Glück in nächster Nähe jemand QRV ist und mein Signal aufnimmt. 

Mit 7W-NF-Leistung habe ich einen 1 kHz-Ton mit meinen Telegrafie-Baken-Taster über eine Induktionsspule von ca. 8 Ohm Impedanz abgestrahlt.



 Unten: Baken-Telegrafie-Taster / Links: NF-Verstärker / Rechts: moderner Tongenerator 
Induktionsspule: ca. 8 Ohm bei 1 kHz

Leider erreichte mich kein Hörbericht. Bei den bei SAQ eingesendeten Empfangsraporten war diesesmal auch keine Station aus Bozen dabei.

Dietrich Drahtlos:
Was heut nicht gelingt
klappt morgen unbedingt.

Montag, 9. Januar 2017

10m DARC Contest 2017


Am 8.Jänner.2017 fand der diesjährige 10 m DARC Contest statt. Ich habe meine "portable"-Station in Deutschnofen aufgebaut. Von dort aus konnte zahlreiche Stationen aus Deutschland hören, sowie eine aus Frankreich und eine aus Österreich. Die am weitsesten entfernte Station die ich hören konnte war DK3T, nähe Bielefeld mit ca. 630km. DK5LO nähe Frankfurt mit ca. 450km war das weiteste QSO. 
Mir war von vornherein klar, dass ich mit meinen 100W Geräteleistung und der Moxon Antenne mit ca. 4 dBD Gewinn schwach aufgestellt bin, aber der Aufwand hielt sich somit in Grenzen. Ein paar kW ERP und eine Antenne mit ordentlich Gewinn wären die Voraussetzung für diesen Contest von unseren Breiten aus.

Spass gemacht hat es trotzdem!


Dietrich Drahtlos:
Der Erste Versuch
ist meist nicht genuch.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Doppel-D-Beam

Zu einer Zeit, als auf dem 11 Meter Band ordentlich viel los war, hatte ich mir diesen "Doppel-D-Beam" nach den Maßen im Rothammel gebaut:



Das Wort "beam" b.z.w. "Richtantenne" sollte bei dieser Antenne allerdings mit Vorbehalt gebraucht werden, wie die Simulation mit dem "MMANA"-Programm zeigt:



Dienstag, 6. Dezember 2016

Dioden - Antennenumschalter

Dioden: 1N4151
Kondensatoren: 150 pF
Induktivitäten: 13µH
Widerstand: 160 Ohm
Schaltspannung: 5 Volt
Messbereich: 130 MHz - 160 MHz


Isolation Eingang1 - Eingang2
Isolation Eingang1/2 Antenne - Position "zu" 

Durchgangsdämpfung - Position "offen" 

 Anpassung 50 Ohm - Position "offen"


Anpassung 50 Ohm - Position "zu"



Dietrich Drahtlos:
Wie's funktioniert
ist schnell probiert. 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Perseiden hörbar gemacht

Anlässlich des Perseidenschauers luden die Astronomen der Sternwarte "Max Valier" und des Sonnenobservatoriums "Peter Anich" am 13. August 2016 zu einem Tag der offenen Tür. Zahlreiche Besucher haben die Gelegenheit wahrgenommen und sind am Abend nach Gummer (nähe Bozen) gefahren und ließen sich fachkundig belehren.

Bei dieser Gelegenheit habe ich das Experiment vor Zuhörern wiederholt, das ich vor längerer Zeit in diesem Blog beschrieben habe. 
Mit Hilfe des Sendesignales des Graves-Radars, konnte ich die Sternschnuppen im Radio hörbar machen. Das von den ionisierten Sternschnuppen-Schweifen reflektierte Signal, erzeugt aufgrund des Doppler-Effektes ein in der Tonhöhe abnehmendes "pfeifen". 

Die Anzahl der sichtbaren Sternschnuppen lag an jenem Abend unter den Erwartungen.

Die Veranstaltung war jedoch ein voller Erfolg! 


Die Signale wurden mit einer eigenbau 6-Element-Yagi nach DK7ZB empfangen.


Freitag, 25. November 2016

Phasendifferenz - Peilantenne

Um eine Störung für die Feuerwehr im 4mB auszupeilen habe ich mir diesen Phasendifferenz-Peiler gebaut.
Die Stabantenne mit dem kürzeren Antennenkabel zeigt in Richtung Störquelle. Die zweite Stabantenne ist im lambda/4 Abstand (= 90° Phasenwinkel) und hat das um 90° längere Kabel (x Verkürzungsfaktor). Somit entsteht in Peilrichtung eine Nullstelle (90°+90°=180°).
Gepeilt wird mit der Nullstelle.




Auf dem Foto nicht zu erkennen: Der horizontale Boom ist aus Aluminium. 
Das Plastikrohr dient zur Befestigung der Antennenstäbe

Um ehrlich zu sein: Die Antenne hat nur mittelprächtig funktioniert. Zum einen stimmte die gemessene Impedanz mit der simulierten nicht überein, zum anderen ist die Nullstelle aufgrund des Bodeneffekts nicht immer gleich gut ausgeprägt. 
Trotzdem hat sie ihren Dienst getan.